1.

Nutzen vor Gewinn

Nutzen bieten statt Gewinn maximieren. Die Existenzberechtigung eines Unternehmens liegt nicht darin, größtmögliche Gewinne zu erzielen, sondern die Probleme der Kunden besser zu lösen als andere. Wer den Nutzen für seine Zielgruppe maximiert, sorgt praktisch nebenbei für den größtmöglichen Gewinn. Das gleiche gilt für die Karriere: Es ist zunächst wichtig, herausragende Problemlösungsfähigkeiten zu entwickeln – egozentrierte Ziele wie mehr Einfluss oder mehr Einkommen werden dann praktisch nebenbei erreicht.

Mehr Informationen über das erste Prinzip

2.

Ganzheitliche Spezialisierung und Fokussierung

Auf dem Weg zu mehr Erfolg hat man grundsätzlich zwei Möglichkeiten: entweder mehr anstrengen, mehr arbeiten und mehr investieren oder intelligenteren und effektiveren Einsatz der Kräfte. Durch die Konzentration der Kräfte und die Spezialisierung erreicht man mit gleichem Ressourceneinsatz ein Mehrfaches an Leistung und überwindet Widerstände wesentlich besser, als wenn man seine Kräfte verzettelt. Am sichersten und wirkungsvollsten ist dabei eine Kombination aus horizontaler und vertikaler Spezialisierung.

Mehr Informationen über das zweite Prinzip

3.

Minimumprinzip

In vernetzten Systemen kommt es darauf an, den kybernetisch wirkungsvollsten Punkt zu treffen, also den Punkt, von dem aus sich die Weiterentwicklung oder Veränderung des gesamten Systems steuern läßt. Der kybernetisch wirkungsvollste Punkt liegt stets im Entwicklungsengpaß eines Systems, im sogenannten Minimumfaktor. Die Kunst der Strategie besteht darin, sowohl den internen als auch den externen Minimumfaktor zu identifizieren und zu beschaffen. Die Kontrolle über den externen Minimumfaktor bedeutet gleichzeitig, die stärkste Machtposition zu besitzen.

Mehr Informationen über das dritte Prinzip

4.

Immaterielle vor materiellen Vorgängen

Immaterielle vor materiellen Vorgängen. In der wissenschaftlichen Ausbildung haben wir gelernt, nur das als wahr und richtig zu akzeptieren, was sich objektiv nachweisen lässt. Die Betriebswirtschafts- und Managementlehre macht da keine Ausnahme. Die starke Fixierung auf materiell-finanzielle Vorgänge versperrt jedoch den Blick auf das Wesentliche: Alle materiellen Vorgänge haben ihren Ursprung auf der immateriellen Ebene. Die MST setzt darum immer an den immateriellen, das heißt kognitiv-geistigen, seelisch-emotionalen und energetischen Ebenen an und richtet die Aufmerksamkeit erst dann auf die materiell-finanziellen Ebenen.

Mehr Informationen über das vierte Prinzip